Mazda Hakaze – Das Kitesurferstrandcrossovercoupé
Dank eines abnehmbaren Dachteils und voll versenkbarer Seitenscheiben bietet der Hakaze einen kräftigen Schuss Roadster-Feeling. Fließende Linien sorgen für Spannung an der Außenhaut, während im Interieur an Sanddünen erinnernde Formen mit natürlichen Oberflächen und funktionalen Bedienelementen verschmelzen. Die Inspiration zum Hakaze bezogen die Designer aus der Trendsportart Kite-Surfing, einer Kombination aus Surfen und Paragliding.
Speedheads.de

Mazda baute schon immer fantastische Concept Cars, doch was uns hier auf der Genfer Messe präsentiert wurde, übersteigt das Vorstellungsvermögen eines klassischen Autofahrers: der Hakaze (Flickr it!). Ein Blickfang in Halle 5 war dieses Vehikel allemal, soll es doch durch die neuartige wellige Oberflächenstruktur von natürlichen Fließmustern im Automobildesign namens Nagare (japanisch für Fluß und Bewegung sowie die Bezeichung einer älteren Studie) Emotionen wecken. Die gelblich-schimmernde Metalic-Lackierung soll an einen Sandstrand erinnern und die blauen Schalensitze im Inneren an einen sonnigen Tag am Meer. Das kommt nicht von ungefähr, denn dieses Fahrzeug wurde inspiriert vom in Japan sehr populären Kite-Surfing, einer Extrem-Sportartmischung aus Surfing und Paragliding. So könnte man hier fast schon von einer neuen Concept Car Klassifizierung – dem Themecar sprechen, da es bei der Herstellung einem bestimmten Thema gewidmet wurde.
Energie!
Was auf den ersten Blick zwar sehr plastisch wie ein großes Raumschiff-Modell wirkt, ist ein echtes driveable Showcar. Unter der Haube steckt ein 2,3-Liter Vierzylinder-Turbo-Benzinmotor mit Direkteinspritzung, welcher ca. 250 PS Leistung bietet. Die Länge von 4,42 Metern und 1,89 Metern Breite lassen uns erahnen, dass es sich um ein SUV-artiges Crossovervehikel handelt. Durch die fehlende B-Säule und eine nahtlos ins Dach übergehende Frontscheibe haben der Fahrer sowie der Beifahrer nach vorne hin und zur Seite eine unglaublich gute Sicht. Nimmt man noch das winzige Klappdach ab und verstaut es im Kofferraum, so kann man sich ein wenig die frische Küstenluft ins Wageninnere holen. Die große Mittelkonsole trennt Fahrer und Beifahrer und gibt ihnen das Gefühl einer coconartigen Einhüllung. Der Kofferraumboden bietet eine ausziehbare Plattform zum Verstauen von 2 Surfbrettern, die Türen öffnen sich ebenso ungewöhnlich, zuerst 30 Grad nach außen und dann 45 Grad nach oben. Das Fahrzeug weist keine Türgriffe und Außenspiegel auf, auch hier kommen Rückfahrkameras im Inneren zum Einsatz.
Wo ist die nächste Welle?
Das interessiert einen Surfer natürlich am meisten, deshalb weist das Navigationstermnal via Internet-Anschluß eine aktuelle Wetter-und Windkarte auf. Auf der Fahrt dorthin kann man sich von MP3-Player-Musik beschallen lassen.
Alles in allem wurde das gesamte Konzept einem einzigen Grundsatz unterworfen: Das Leben fließt, die Erde bewegt sich rund und ist keine Scheibe. Ob aber dieses Konzept in Serie gehen wird, ist höchst umstritten. Viel zu viel an innovativen Ideen würde hier der Serienherstellung zum Opfer fallen.
Weiterführende Links zum Small Hybrid Sports Concept:
Speedheads.de Mazda Hakaze: Crossover-Coupé für Surfer und Strandgänger
Diseno-art.com Mazda Hakaze
Autobild.de Mazda macht die Welle
Kategorie: 2007, compact coupé, genf, hakaze, japan, mazda, suv, video














