Mitsubishi Prototype-X: The new Evo
Mitsubishi zieht damit in Sachen Wiedererkennung mit Audi und VW gleich. Ebenfalls neu sind große Lufteinlässe, die bewusst an die Optik eines Kampfjets erinnern sollen. Die gesamte Studie wirkt im Vergleich zum aktuellen Evolution bulliger, bricht damit aber wieder durch rundliche Formen und kurze Übergänge. Autobild.de
Die Design-Saga geht bei Mitsubishi mit der Vorstellung des Prototype-X (Flickr it!) auf dem Genfer Auto-Salon weiter. Was man(n) schon 2005 auf der Frankfurter IAA mit der Sportback Studie begonnen hat, führt man jetzt unbeirrt und zielstrebig weiter in einer Neuauflage und dem Redesign der erfolgreichen Lancer Evolution-Serie.
Kräftiger Kühlergrill, markentypische Front
Es handelt sich um eine 5-türige Stufenheck-Sportlimousine mit aufgesetzten Heckspoiler. Vorne verzichtet man auf ein überdimensioniertes Drei-Diamanten-Logo wie es zur Zeit der Trend bei übrigen Markenherstellern ist, sondern setzt mehr auf die Gesamtentwicklung des Frontgesichtes mit einem zweigeteilten Kühlergrill in dessen oberer Hälfte das Mitsubishi-Logo zentriert wird und darunter die schwarze Stoßstangen-Leiste mit integrierten Lüftungsschlitzen in Jet-Optik. Das Ganze umrahmt eine imprägnante chromfarbene Leiste. Die spitzen LED-Scheinwerfer laufen seitlich weg, darunter akzentuieren die Dioden-Nebelscheinwerfer und Kühllufteinlässe nochmals den gesamten Auftritt. Die Rückleuchten sind ein symmetrisches Äquivalent der Frontleuchten und laufen von der Seite abfallend zur Heckmitte hin in dessen Position sich nochmals das Mitsubishi-Logo befindet. Darunter eingefasste Katzenaugen in der rotlackierten Stoßstange. Die Doppelauspuffanlage aus dem Unterbodenschutz herausragend lässt enorme sportliche Leistung vermuten.
Das Konzept ist so gut gelungen, dass dieses Auto hier in unserem Blog als Wallpaper (800 x 300 | 1024 x 384 | 1280 x 480 | .zip) zu haben ist, sondern nochmals im selben Jahr auf der Franfurter IAA unter dem Namen Concept X, kleine Make-ups inbegriffen, vorgestellt wurde.
Motorisierung und Ausstattung
Im Showcar wird ein 2,0 Liter-Vierzylinder-DOHC-Vierventil Benzinfrontmotor mit Turbolader und Ladeluftkühlung eingesetzt, der ca. 280 PS Leistung entfaltet. Als Kraftübertragungseinheit dient ein automatisiertes, manuell geschaltetes 6-Gang-Getriebe, dessen Gänge durch Lenkrad-Schaltwippen bekannt aus der Formel 1 gesteuert werden. Dies sorgt für effizientere Kraftübertragung, schnellere Gangwechsel und steigert die Konzentrationsfähigkeit des Fahrers. Die Aluminum-Leichtbauweise sorgt für geringeres Gewicht und verspricht ein besseres Handling des Fahrzeugs in Grenzbereichen. Dieses unterstützt auch der neuentwickelte S-AWC (Super All Wheel Control) Allradantrieb, welches bereits erfolgreich in einigen Serienmodellen zum Einsatz kommt.
Sportliche Hartschalen-Einzelsitze mit Hosenträger-Sicherheitsgurten unterstreichen die sportliche Ausrichtung der Limousine. Dennoch sorgt eine bordeigene Multi-Media-Anlage mit hochauflösenden LCD-Displays für die Information des Fahrers und Beifahrers über aktuelle Fahrzeuginformationen, das Kartenmaterial der Navigationsanlage und die Steuerung der Musikanlage. Die hinteren Fondpassagiere werden durch in die Rücksitze eingebaute LCD-Flats bei Laune gehalten, um über ihren Mißmut hinwegzukommen, dieses Traumauto momentan nicht fahren zu können.
Weiterführende Links zum Prototype-X:
Auto-motor-und-sport.de Mitsubishi Prototype-X: Evo-Vorschau
Autobild.de Mitsubishi Prototype X: Evo der Zukunft
Speedheads.de Mitsubishi Prototype-X: Der heiße Vorbote einer neuen Sportwagen-Ikone
Kategorie: 2007, benzinmotor, genf, japan, limousine, messen, mitsubishi, prototype-x, video















