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Der Dieselmotor

| 7. Oktober 2008 | 0 Kommentare

Dieser Motortyp wird auch Selbstzünder genannt, da zum Herbeiführen des Verbrennungsprozesses keine externe Zündhilfe benötigt wird. Alleine die Zuführung reiner Luft und die hohe Verdichtungseigenschaft des Treibstoffs Diesel reichen aus zur Selbstzündung/Explosion des Energielieferanten um eine kontinuerliche Taktfähigkeit in Gang zu bringen.

Grafik eines Dieselmotors Quelle: www.allgemeinbildung.ch

Grafik eines Dieselmotors Quelle: www.allgemeinbildung.ch

Seit der Erfindung des Dieselmotors durch den deutschen Ingenieur Rudolf Diesel im Jahre 1892 wurde der Dieselmotor von verschiedenen Herstellern weltweit in Punkto Kompaktheit, Anordnung der Hauptbestandteile, Verbrauch und ergonomischen Design stetig weiterentwickelt. Die größten Verteter des Dieselmotors und die Unternehmen, die am meisten für den wirtschaftlichen Erfolg des Dieselmotors getan haben, sind Daimler-Benz im Hinblick auf den Turbodiesel und Volkwagen/Audi im Hinblick auf den Verbrauch.

Vorteile:

Fakt ist …

  • … dass der günstigere Wirkungsgrad und der daraus resulitierende niedrigere Kraftstoffvebrauch die 12,5 % höhere Kohlendioxid-Emission des Diesels pro verbrannter Stoffmengeneinheit wieder ausgleicht
  • … dass im Vergleich zum Ottomotor ohne Abgasnachbehandlung der Anteil an ausgestossenen Abgasen wie Kohlenwasserstoff und Kohlenmonoxid geringer ist
  • … dass der Dieselmotor einen Einsatz von ungefährlicheren und einfacher herzustellenden Kraftstoffen ermöglicht, da die Verdampfungsfähigkeit geringer ist
  • … dass der Dieselmotor eine höhere Lebensdauer und Zuverlässigkeit bietet
  • … dass in vielen Staaten weltweit wegen dem geringeren Emisionsverhalten der Dieselmotor und sein Kraftstoff steuerlich subventioniert werden

Nachteile:

Fakt ist aber auch …

  • … dass der durch die Verwendung von keramikbeschichteten Kolbenringen und die höheren Ansprüche an das Schmieröll die Herstellung des Dieselmotors zu höheren Produktionskosten führen
  • … dass bei Nichtverwendung eines Rußpartikelfilters der feinstaubige Rußpartikelausstoß krebserregender ist als bei Ottomotoren
  • … daß der Dieselmotor eine höhere Geräuschemission verursacht
  • … daß der Leistungsgrad trotz neuentwickelter Motorgenerationen wie z.B. TFSI, TDI etc. immer noch schlechter ist wie bei Ottomotoren
  • … daß der Dieselmotor parallel andere Kreisläufe und Systeme wie Öl-und Wasserkreislauf benötigt

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Kategorie: antriebstechnologien, dieselmotor, klassisch

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