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Die Zoé-Transformation

| 2. März 2010 | 0 Kommentare

Citroen LogoDa wir schon die beiden französischen Stände von Citroen und Peugeot in diesem Runabout-Report begangen haben, fehlt uns noch ein ganz großer Franzose. 3x Mal dürft ihr raten wenn ich damit meine: natürlich darf Renault (Stand-Nr. 4130) in einem Report über Konzepte und Studien nicht fehlen. Dieser Hersteller hat eine der besten Designabteilungen weltweit, auch wenn auf der diesjährigen Messe in Genf nichts premiäres gezeigt wurde, möchte ich die Vorstellung der Elektro-Familie Z.E. (Zero Emission) mit ihren wichtigsten Vertretern Fluence Z.E. Concept (Flickr it!) und Zoe Z.E. Concept (Flickr it!), die bereits im großen Zuge der Elektrooffensive bereits in Frankfurt auf der IAA letztes Jahr als Weltpremiere gezeigt worden sind. Die anderen beiden kleineren Vertreter sind das Kangoo Z.E. Concept welches ab dem ersten Semester 2001 primär für Berufsleute verfügbar sein wird und im französischen MCA Werk gebaut wird. Das andere ist das Twizy Z.E. Concept, welches ebenfalls ab 2011 in einer kommerzialisierten Form die Lösung für urbane Mobilität sein soll und im spanischen Werk in Valladolid gefertigt wird.

Das zweite nennenswerte Konzept ist das Zoé Z.E. Concept. Dieses Fahrzeug würde in einem Serienfahrzeug ab 2012 für tägliche Fahrten in die Stadt oder andere Agglomerationen zur Verfügung stehen und im französischen Werk Flins hergestellt werden.

Die Zoé-Transformation
Renault Zoé Z.E. Concept [2010|Kleinwagen]
H4S4130D02032010

Erinnert sich noch jemand an das Zoé Concept von der IAA aus dem Jahre 2005? Nein?

Wir von concars.de schon. In unserem Blog haben wir einen kleinen Beitrag zu diesem damals kleinen City-Flitzer geschrieben. Nun ist aus dem 2+1-Sitzer ein etwas größerer 4-Sitzer geworden und er wurde mit der Z.E.-Technologie kombiniert. Heraus kommt das Zoé Z.E. Concept (Flickr it!).

Renault Zoe Z.E. Concept 2010

O-Ton Renault: “Wäre dieses Fahrzeug ein Ort, müsste er wohl „Spa Zoe Z.E.“ heißen. Denn die Fahrt in dem völlig emissionsfreien Viersitzer bedeutet Erholung pur. Das liegt zum einen an der neuartigen Klimatisierung, die Renault gemeinsam mit Biotherm, der Hautpflege-Marke der Kosmetik-Gruppe L’Oréal, entwickelt hat. Die Klimaanlage versprüht feinste Dosen einer wohltuenden hautpflegenden Lotion; ein Sensor ermittelt Schadstoffe in der Außenluft und verhindert ihr Einströmen. Und schließlich verteilen feinste Zerstäuber ätherische Öle in der Innenraum-Luft, deren Wirkung jeweils zur aktuellen Fahrsituation passt: etwa entspannend auf der Fahrt in den Feierabend oder konzentrationsfördernd bei der nächtlichen Autobahnfahrt.

Vor allem aber beweist Renault mit dem Zoe Z.E. Concept erneut, wie viel Design, Dynamik und Fahrfreude in seinen neuen Null-Emissionen-Fahrzeugen steckt: Bei der Formgebung des vielseitigen Stadtautos gehen Eleganz und Effizienz Hand in Hand. Die auf perfekte Aerodynamik abgestimmte Linie mit der markant hohen Front und dem sanft ausstreichenden Heck erinnert fast ein wenig an die Silhouette des sympathischen Renault 4CV. Der „französische Volkswagen“ läutete durch sein großes Raumangebot bei kompakten Ausmaßen – verbunden mit seinem günstigen Preis – in den 1950er Jahren eine neue Ära der Massenmotorisierung ein.

Eine Zeitenwende markiert nun auch der Zoe Z.E. Concept. Das nur 4,10 Meter lange Elektroauto soll erste Wahl sein als Zweitwagen für mobile Stadtmenschen. Der 70 kW (rund 95 PS) starke und fast lautlose Elektromotor ist der ideale Antrieb für die täglichen Fahrten zu Schule und Arbeitsplatz, zum Einkaufen oder zu Besuchen bei Freunden.

Das Design des Renault Zoe Z.E. spiegelt das innovative Null-Emissionen-Konzept in jedem Detail wider: Das Dach ist als intelligente Schutzmembran ausgeführt, die den Innenraum gegen Hitze und Kälte isoliert und über integrierte Solarzellen zudem Energie gewinnt. Eine „zweite Haut“ aus Polyurethan-Gel schützt die energieeffizienten, blau getönten Lichter an Front und Heck. Die an Supersportwagen erinnernden Einlässe vor der Hinterachse leiten Kühlluft an die Batterien und erlauben zugleich kurze Blicke auf einige der stromlinienförmigen Aufhängungselemente. Und ein ab 90 km/h automatisch ausfahrender Heckspoiler – bestückt mit LED-Bremslichtern – optimiert die aerodynamisch ausgefeilte Linie.

Technologie bis ins Detail bietet auch das Interieur. So ist der gesamte Armaturenträger mit einer mineralischen Folie überzogen, die bei Berührung eine Reihe von Touchscreen-Menüs anzeigt. Alle Informationen zu Batterieladung, Reichweite, Navigation etc. liefert ein zentraler 16:9-TFT-Bildschirm unter einer futuristischen Glaskuppel. Auf Wunsch übernimmt ein Avatar – eine aus dem Internet herunterzuladende Kunstfigur – die Kommunikation mit dem Fahrer. Und so wie die Klimatisierung die Düfte ganz auf den Moment abstimmt, lässt sich auch die Innenraumbeleuchtung an die eigene Stimmung und jeweilige Fahrsituation anpassen – oder die clevere Elektronik gleicht den Beleuchtungston selbstständig an die Bekleidung des Fahrers an. Der Renault Zoe Z.E. Concept ist eben nicht nur in seiner Umweltbilanz ein leuchtendes Beispiel.”

Weiterführende Links zum Zoé Z.E. Concept:
Auto-motor-und-sport.de Genießer-Elektroauto von Morgen
Hybrid-autos.info
Renault Zoe Z.E. Concept 2009
Autobild.de
Große E-Offensive bei Renault

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Kategorie: 2010, alternativ, batterie, elektromotor, france, genf, kleinwagen, messen, praxis, renault, video, zoé z.e. concept

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