Ihre Werbung könnte hier stehen
Ihre Werbung könnte hier stehen
Ihre Werbung könnte hier stehen

Saab PhoeniX Concept: Aeros my(s)thischer Bruder

| 13. März 2011 | 0 Kommentare

Saab LogoSaab zeigte auf seinem Stand 2230 in Halle 2 was potentielle Käufer in Zukunft erwarten dürfen. Es wurden vor allem Facelifts von bestehenden Modellen gezeigt wie z.B. dem 9-3 Cabriolet Independance Edition, eine Ode an die Unabhängigkeit der ehemaligen GM Tochter, welche letztes Jahr im Zuge der Weltwirtschaftskrise – die vor allem amerikansiche Brands sehr hart traf – an die niederländische Spyker Cars N.V. veräußert wurde.

Ebenfalls präsentierte man 2 Weltpremieren. Eine davon war das 9-5 SportCombi und das andere ein Concept Car. Der wichtigste Skandinavier im Automobilbau zeigt immer wieder gerade auf dem Genfer Auto-Salon Prämieres. So zählt das [2] PhoeniX Concept (Flickr it!) ebenfalls zu einer Designrevolution, welche die zukünftigen Modellen von Saab prägen wird. Der Name des Konzepts abgeleitet vom Namen des Aschevogels aus der altägyptischen Mythologie soll die “Wiederaufstehung Saabs aus der Asche” symbolisieren, stand die Zukunft des Skandinaviers noch letztes Jahr völlig in den Sternen.

Saab PhoeniX Concept: Aeros my(s)thischer Bruder
Saab PhoeniX Concept [2011|Sportcoupé]
H2S2230D01032011

Saab PhoeniX Concept: Die Zukunft beginnt hier*

  • “Aeromotionales“ Design, inspiriert von der Vergangenheit des Unternehmens im Flugzeugbau
  • Design und technische Ausstattung wegweisend für die nächste Saab Fahrzeuggeneration
  • Minimalistisches Cockpit mit innovativem Saab IQon-Infotainmentsystem
  • „Rightsized“-Turbomotor plus innovativer elektrischer Saab eXWD-Heckantrieb
  • Technologie-Versuchsträger für zukunftsweisende Fahrzeugarchitektur

Geschmeidig, innovativ und außergewöhnlich effizient – die Saab PhoeniX Konzeptstudie präsentiert Designmerkmale und Technologien, die Einfluss auf die Ausstattung der Saab Fahrzeuge der nächsten Generation haben werden.

Saab PhoeniX Concept 2011

Mit einer völlig neuen Architektur als Preview für die nächsten Saab 9-3 Modelle ist der PhoeniX Protagonist des neuen „aeromotionalen“ Designs. Als „visueller Code“ steht es für die aerodynamischen Designprinzipien und die Innovationsfreude, mit der Flugzeugingenieure das erste Saab Automobil schufen, den heute mit Kultstatus bedachten Ursaab.

Der PhoeniX fällt durch seine tropfenförmige, an flüssiges Metall erinnernde Silhouette und durch sein Cockpit auf, das wie die Kanzel eines Düsenjets aussieht. Die charakteristische Saab Formensprache mit ihren „umlaufenden“ Elementen und dem durchscheinenden Eisblock-Design findet hier zu einer neuen, frischen Expressivität.

Dieses schnörkellose, kraftvolle Format überzeugt zudem durch einen Cw-Wert von 0,25. An der Flanke angebrachte „Winglets“ optimieren die Luftströmung um die Karosserie – auch diese spezielle Form des Airflow-Managements trägt zum geringen Luftwiderstand bei.

Die weit nach oben schwingenden Flügeltüren erlauben komfortables Einsteigen in einen viersitzigen Innenraum, der Puristik und Technologie miteinander vereint. Das minimalistische, auf das Wesentliche beschränkte Ambiente ist eine neue Interpretation des auf den Fahrer ausgerichteten Layouts und Weltpremiere für das innovative Saab IQon-Infotainment- und Kommunikationssystem. In bewährter Saab Tradition verfügt der PhoeniX zudem über einen Gepäckraum mit vielseitiger Funktionalität.

„Der PhoeniX ist die neue Referenz für das zukünftige Produktdesign von Saab“, erklärt Jason Castriota, Executive Design Director von Saab Automobile. „Er symbolisiert die Neubelebung des innovativen Denkens und des Enthusiasmus, die den Flugzeughersteller Saab zum Bau seines ersten Automobils motiviert haben. Diese DNA reproduzieren wir jetzt mit unserem neuen aeromotionalen Design und ergänzen sie mit Emotion, Kraft und Geschmeidigkeit. Damit definieren wir eine Designästhetik, die bestimmend und charakteristisch für die zukünftige Saab Modellfamilie sein wird.”

Unter der dynamischen Karosserie arbeitet ein innovativer Antriebstrang mit einem elektrischen Heckantrieb, der den 200 PS starken 1,6-Liter-Turbo-Benzinmotor unterstützt. Das Ergebnis ist ein intelligenter Hybrid-Allradantrieb, der den Fahrspaß erhöht und den Kraftstoffverbrauch senkt. Der kombinierte Verbrauch wird mit nur 5,0 l/100 km angegeben, die CO2-Emissionen mit 119 g/km.

Aeromotionales Design

Das aeromotionale Design des PhoeniX verweist auf die Vergangenheit des Unternehmens im Flugzeugbau und erinnert weiter an die expressive Formensprache des Ursaab. Dieser Prototyp wurde damals von Flugzeugingenieuren als Ausgangsmodell der ersten Generation von Saab Fahrzeugen konstruiert.

Die gesamte Form des PhoeniX wirkt, als sei sie vom Wind gestaltet worden. Die tropfenförmige, wie flüssiges Metall wirkende Kabine ähnelt einem dunklen Eisblock, der aus dem Mittelpunkt der muskulösen Karosserie herauszuragen scheint. Zwei markante Profile verlaufen entlang der Motorhaube bis zu den verdeckten A-Säulen, als müssten sie die schier ungebändigte Energie unter der Motorhaube in die richtigen Bahnen lenken.

Der hintere Teil der Karosserie lehnt sich mit seiner Tropfenform ebenfalls an das Design des Ursaab an, während das „abgesägte“ Kammheck an den Sonett erinnert, das erste Saab Coupé.

Das tiefliegende Frontstyling ist eine Neuinterpretation des klassischen Saab Grills mit seinen drei Einlassöffnungen. Eine zentrale Schwinge in Karosseriefarbe dominiert die Frontoptik. Passend zum minimalistischen Design sind die LED-Scheinwerfer fast unsichtbar an deren Spitzen angeordnet. Die neue Formgebung des Kühlergrills und der Motorhaube gehören zu den Stylingelementen, die voraussichtlich auch in zukünftigen Serienfahrzeugen von Saab zu sehen sein werden.

Die weit öffnenden Flügeltüren erlauben den komfortablen Zugang zur tiefliegenden Fahrerkabine. Es gibt keine sichtbaren Türgriffe oder Außenspiegel, die den aerodynamischen Feinschliff beeinträchtigen könnten – Miniaturkameras liefern dem Fahrer Informationen über das Verkehrsgeschehen hinter ihm.

Aerodynamische Winglets am Dach verringern den Luftwiderstand der Karosserie zusätzlich und leiten die seitlich am Fahrzeug entlangströmende Luft über den Kofferraum nach hinten. Dies verringert den Auftrieb und sorgt für mehr Fahrstabilität ohne Erhöhung des Luftwiderstandes.

Minimalistisches Innenraumdesign

In bester skandinavischer Tradition präsentiert sich die viersitzige Fahrgastzelle mit purem, minimalistischem Styling. Die reine Funktionalität eines Motorsportfahrzeugs mit schalenförmigen Sitzen wird ergänzt durch Strukturelemente in Metalloptik, die an die Bügel eines Überrollkäfigs erinnern.

Das traditionelle, auf den Fahrer ausgerichtete Instrumentenlayout kommt auch beim PhoeniX zum Einsatz, jedoch in abgewandelter, modernisierter Form. Auf einem ringförmigen Display, im Design an den Nachbrenner eines Düsentriebwerks erinnernd, sind die wichtigsten Daten abzulesen, ergänzt durch die Informationen im Head-up-Display.

Saab PhoeniX Concept 2011

In einem separaten, im 45°-Winkel zum Fahrer geneigten Modul ist das innovative IQon-Infotainment- und Kommunikationssystem angeordnet. Aus ergonomischen Gründen befindet sich der 8-Zoll-Touchscreen „in Lenkradweite“ im unmittelbaren Aktionsradius des Fahrers.

Saab IQon (Einzelheiten siehe gesonderte Pressemitteilung) ist eine komplett neuartige Fahrzeug-Kommunikationsplattform, die auf dem Google Betriebssystem Android aufbaut. Auf Basis der neuen „Open Innovation“ genannten Entwicklungsplattform, die von externen Serviceprovidern und Applikations-Entwicklern genutzt wird, stellt IQon eine integrierte Computing-Plattform zur Verfügung. Die Verbindung mit dem Internet erfolgt automatisch über ein Modem, wenn die Zündung eingeschaltet wird. Der Touchscreen eröffnet den Zugriff auf diverse Services, darunter Audio- und Entertainment-Streaming, Online-Navigation, On-board-Musikspeicherung und Herunterladen von Apps, wie man es von Smartphones kennt.

Die rote Instrumenten- und Innenraumbeleuchtung taucht die Kabine in ein emotional-warmes Licht. Die LED-Leuchten unter dem perforierten schwarzen Teppichboden sorgen für eine dezente Illuminierung des Fußraums. Die lichttechnische Gestaltung ist Teil der aeromotionalen Designstrategie mit ihren „Feuer-und-Eis“-Effekten.

Die geschwungene Heckpartie des PhoeniX verfügt über eine weit öffnende Heckklappe, die Zugang zu einer völlig ebenen Ladefläche sowie umklappbaren Rücksitzen und einem flexiblen Cargo Track-System für den sicheren Transport unterschiedlich großer Zuladung bietet.

Effizienter Antrieb

Unter der gestylten Motorhaube und der ebenen Zuladefläche zeigt der PhoeniX, wie die weitere Entwicklung des Rightsizing-Prinzips beim Antriebstrang aussehen kann. Das Antriebssystem kombiniert einen hocheffizienten 1,6-Liter-Turbomotor mit einem innovativen elektrischen Heckantrieb.

Der kompakte, vollständig aus Aluminium hergestellte Vierzylindermotor leistet 200 PS (147 kW) und zeichnet sich durch eine variable Ein- und Auslassventilsteuerung, variablen Ventilhub, Start-Stopp-Funktionalität, minimale parasitäre Verluste und Schubabschaltung aus. Der Tank aus Edelstahl ist leichter und preisgünstiger als ein herkömmlicher Kunststofftank.

Unterstützt wird dieses Aggregat durch das innovative Saab eXWD-System – eine Heckantriebseinheit mit einem 25 kW (34 PS) starken Elektromotor/Generator. Dieser Motor wird von einem Batteriepaket mit Strom versorgt, das über die regenerativen Bremsen aufgeladen wird.

Der Hybridantrieb wird zurzeit für die nächste Saab Fahrzeuggeneration zur Serienreife entwickelt und zeichnet sich durch die Vorteile eines Allradantriebs bei gleichzeitig reduziertem Kraftstoffverbrauch aus. In Verbindung mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe liegen die prognostizierten kombinierten Verbrauchswerte bei nur 5,0 l/100 km, die CO2-Emissionen werden mit 119 g/km angegeben.

Der Fahrer hat die Wahl zwischen drei eXWD- Betriebsarten. Der voreingestellte Eco-Modus nutzt die Hybrid-Funktionalität zur Optimierung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit und zur Minimierung der CO2-Emissionen. Der Sport-Modus liefert maximale Antriebsassistenz und Torque Vectoring der hinteren Antriebswellen für optimale Fahrwerkskontrolle. Der Traction-Modus sorgt für optimalen Grip beim Start und auf glatter Fahrbahn.

Der Saab PhoeniX zeigt neue Design- und Technologieentwicklungen, die in zukünftigen Fahrzeugen von Saab zur Innen- und Außenausstattung gehören werden.

Kompakter Antrieb:
Effizienter Turbo-Benziner mit E-Werk

  • Weltpremiere: Innovativer Saab eXWD-Antrieb mit Hybrid-Funktionalität durch zusätzlichen elektrischen Hinterradantrieb
  • „Rightsizing“-Prinzip: Effizienter Turbomotor trifft auf intelligenten Allradantrieb
  • Fahrspaß: Optimierte Fahrwerkskontrolle durch Torque Vectoring

Der PhoeniX Concept Car ist die nächste Entwicklungsstufe der Saab Rightsizing-Strategie. Er verbindet einen hocheffizienten 1,6-Liter-Turbomotor mit einem innovativen elektrischen Hinterradantrieb. Das Ergebnis ist ein intelligentes Allradantriebssystem, das noch mehr Fahrvergnügen sorgt und gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch senkt.

Der kompakte Vierzylindermotor leistet 200 PS (147 kW) und zeichnet sich durch eine variable Ein- und Auslassventilsteuerung, variablen Ventilhub, Start-Stopp-Funktionalität und Schubabschaltung aus. Unterstützt wird dieses Aggregat durch das innovative Saab eXWD-System – eine Heckantriebseinheit mit einem 25 kW (34 PS) starken Elektromotor/Generator. Dieser Motor wird von einem Batteriepaket mit Strom versorgt, das über die regenerativen Bremsen aufgeladen wird.

Computerberechnungen ergeben einen beeindruckend niedrigen kombinierten Verbrauchswert von nur 5,0 l/100 km, und auch die CO2-Emissionen des PhoeniX dürften mit nur 119 g/km einen Spitzenwert liefern. Der Einsatz des eXWD-Antriebs verbessert Traktion, Handling, Stabilität und Beschleunigung, muss aber nicht mit erhöhtem Kraftstoffverbrauch bezahlt werden. Wirtschaftlichkeit und CO2-Emissionen des PhoeniX sind mit einem Fahrzeug vergleichbar, das mit einem mechanischen Allradantrieb und einem Benzinmotor mit Frontantrieb ausgestattet ist.

Mit einer kombinierten Antriebsleistung von 172 kW (234 PS) und dem direkt verfügbaren Drehmoment des eXWD Motor/Generators sprintet der PhoeniX in nur 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auch auf kurvenreicher Strecke sorgt die Hinterachse mit ihrer Torque Vectoring-Funktion für sportliches, schnell ansprechendes Handling.

Beide Systeme – Benzin- und Elektromotor – wurden speziell für den Einsatz in den Saab Modellen der nächsten Generation konzipiert.

Hightech-1,6-Liter-Benzinmotor

Der leichte, vollständig aus Aluminium hergestellte Motor zeichnet sich durch eine spezifische Leistung von 125 PS/l und ein beeindruckendes Drehmoment von 250 Nm zwischen 2.000 und 5.000 U/min aus. Dies kann mit der Overboost-Funktion kurzzeitig auf 270 Nm gesteigert werden, so dass für Überholvorgänge eine Sicherheitsreserve abrufbar ist. Der quer eingebaute Motor treibt die Vorderräder über ein Sechsgang-Schaltgetriebe an.

Zu den technischen Finessen dieses Triebwerks gehören ein variabler Ventilhub auf der Einlassseite, eine variable Ventilsteuerung auf der Ein- und Auslassseite, Direkteinspritzung und ein Twin-Scroll-Turbolader.

Die den einzelnen Zylindern zugeführte Luftmenge wird nicht durch ein konventionelles Drosselventil im Ansaugkrümmer gesteuert, sondern über den Hub der Einlassventile. Der Ventilhub wird mit Hilfe eines elektrischen Schrittmotors verstellt, der die Bewegung einer exzentrischen zweiten Nockenwelle auf der Einlassseite des Motors steuert.

Das Ergebnis sind eine effizientere Motorleistung und ein spontaneres Ansprechverhalten unter Teillast. Da sich im Ansaugkrümmer keine Drosselklappe mehr befindet, werden Störungen des Ansaugluftstroms deutlich reduziert, so dass Regelung des Kraftstoff-Luftgemisches präziser ist.

Weitere Maßnahmen zur Optimierung der Effizienz sind die kraftstoffsparende Start-Stopp-Funktionalität, Verringerung parasitärer Verluste durch Generatorauskopplung und Schubabschaltung in Verbindung mit regenerativen Bremsen. Während des Warmlaufens des Motors nach einem Kaltstart oder bei Reisegeschwindigkeit auf der Autobahn wird auch die Wasserpumpe entkoppelt, um parasitäre Verluste zu verringern.

Der innovative Tank besteht aus rostfreiem HyTens® -Stahl der Firma Outokumpu und zeichnet sich durch eine fünffach höhere Festigkeit als herkömmlicher unlegierter Stahl aus. Die Wandstärke des Tanks konnte deshalb auf 0,6 mm reduziert werden, so dass der Tank 3 kg leichter ist als ein konventioneller Kunststofftank mit gleichem Fassungsvermögen. Der in Eigenregie von Saab entwickelte Tank ist zu 100% recyclingfähig und in der Produktion nur halb so teuer wie ein Kunststofftank.

Innovatives eXWD-System mit vielen Talenten

Der elektrische Hinterachsantrieb rüstet den PhoeniX zu einem Fahrzeug mit intelligentem Allradantrieb auf, das im Leistungsvergleich mit Rightsizing-Benzinmotoren eine gleichwertige Alternative bietet.

Die innovative eXWD-Technologie mit dem 25 kW-Elektromotor/Generator überträgt ein Drehmoment nach Maß an die Räder. Diese Baugruppe ist im Unterboden im Bereich der hinteren Radaufhängungen angeordnet. Die Energie für den Motor wird über ein kompaktes Lithium-Ionen-Batteriepaket geliefert, das sich unter dem Gepäckraumboden hinter den Rücksitzen befindet.

Das eXWD-System des PhoeniX teilt sich die Antriebsarbeit mit dem Benzinmotor und ist vollständig in das System aus elektronischem Gaspedal, Fahrwerk und Bremsen integriert. Unter der Regie des patentierten Saab Hybrid-Managementsystems bietet eXWD zahlreiche fahrtechnische Vorteile.

Im Cockpit des PhoeniX hat der Fahrer die Wahl zwischen drei eXWD- Betriebsarten, die über Buttons im IQon-Touchscreen-Display aktivierbar sind. Als Standard ist der Eco-Modus vorgewählt, der die Hybrid-Funktionalität zur Optimierung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit und der Minimierung der CO2-Emissionen nutzt. Der Sport-Modus liefert maximalen Fahrspaß durch Torque Vectoring, während der Traction-Modus für optimalen Grip beim Start sorgt.

  • Eco-Modus: Hybridfunktionalität für minimalen Kraftstoffverbrauch und geringste CO2 -Emissionen
    Im Vergleich zu einem herkömmlichen mechanischen Allradantrieb zeichnet sich das eAWD-System durch eine prognostizierte Verringerung des Verbrauchs (kombiniert) und der CO2-Emissionen um 15% aus. Die Unterstützung durch den Elektromotor greift gezielt immer dann ein, wenn der Motor mit geringer Effizienz im Teillastbetrieb läuft. Auf diese Weise wird der Motor weniger beansprucht, wenn der Fahrer bei niedriger Motordrehzahl im fließenden Verkehr ständig das Gaspedal betätigt.
  • Sport-Modus: Torque Vectoring, spurtstarke Beschleunigung
    Das eXWD-System des PhoeniX „trimmt“ das Gierverhalten des Fahrwerks auf optimales Handling. Innerhalb von Millisekunden wird die Drehmomentverteilung auf eines der beiden Hinterräder so erhöht oder abgeregelt, dass das Fahrzeug auch in scharfen Kurven stabil in der Spur bleibt. Wird zum Beispiel ein höheres Drehmoment an das kurvenäußere Rad geleitet, zeigt das Fahrzeug in einer scharfen Kurve oder während eines Fahrmanövers bei hoher Geschwindigkeit ein absolut zuverlässiges Fahrverhalten. Das Fahrzeug reagiert spontaner und nimmt dem Fahrer einen Teil der Lenkarbeit ab.

Bei Vollgas liefert das eXWD-System bis zum Erreichen einer Geschwindigkeit von 80 km/h einen Extra-Boost und zusätzlichen Grip, so dass die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h im Vergleich zum Vorderradantrieb ohne Elektro-Unterstützung um 1,5 Sekunden verkürzt wird. Das System stellt auch ein Extra-Drehmoment zwischen dem 1. und 2. Gang zur Verfügung und sorgt damit für eine sanftere, weniger „sprunghafte“ Beschleunigung.

  • Traction-Modus: Grip auf Abruf
    Auf unbefestigten Fahrbahnen, auf glatter Straße oder auf steilen Bergstrecken sorgt der eXWD-Antrieb für eine bessere Traktion und damit für mehr Sicherheit und Kontrolle.

In allen Betriebsarten erhöht eXWD den Wirkungsgrad durch regenerative Bremsen.
Der Elektromotor/Generator im Heckantrieb läuft während des Bremsens und im Schubbetrieb als Generator und wandelt kinetische in elektrische Energie um, die dann in der Batterie gespeichert wird. Beim Bremsen wird ebenfalls die Kraftstoffzufuhr zum Benzinmotor unterbrochen.

Das eXWD-System wird von eAAM Driveline Systems AB geliefert, einem Gemeinschaftsunternehmen von Saab Automobile und der American Axle Manufacturing Inc. in den USA.

Weiterführende Links zum PhoeniX Concept:
Auto-motor-und-sport.de Schweden-Häppchen mit Flügeltüren
Autobild.de Phoneix aus der Asche
Autozeitung.de Blick in die Zukunft

* Quelle: Original ungekürzter Pressetext von Saab

Schlagwort: , , , , , , , , , , , , ,

Kategorie: 2011, alternativ, benzinmotor, bildergalerie, elektromotor, genf, hybridmotor, messen, phoenix concept, saab, sportcoupé, supersportwagen, sweden, video, weltpremiere

Hinterlasse einen Kommentar

Ihre Werbung könnte hier stehen
Ihre Werbung könnte hier stehen