Kategorie: elektromotor
BMW i3 Concept: Leichter-weiter
„Zum zweiten Mal nach 2009 füllt BMW die komplette neue Halle 11 aus und nutzt den großen Auftritt für die Vorstellung seiner Elektrostrategie. Die beiden Konzeptfahrzeuge i3 und i8 läuten 2013 bei den Münchnern das Zeitalter der Elektromobilität ein und setzen dabei vor allem im Hinblick auf den Karosseriebau neue Maßstäbe. Um das Mehrgewicht durch den elektrischen Antriebsstrang zu kompensieren, ist BMW im großen Stil in die Fertigung von Karosserien aus kohlefaserverstärktem Kunststoff eingestiegen. Der i3 soll als rein elektrisch betriebenes Fahrzeug rund 160 Kilometer pro Akkuladung schaffen, optional gibt es einen kleinen Verbrennungsmotor als Range Extender. Als Plug-in-Hybrid ist der i8 konzipiert, mit dem BMW zugleich in die Klasse der Sportwagen zurückkehren wird. Die Antriebsarbeit teilen sich der modifizierte E-Antrieb aus dem i3 und ein schmaler Dreizylinder-Benziner; dieses Duo soll zusammen mehr als 350 PS entwickeln und den Verbrauch auf 2,7 Liter je 100 Kilometer begrenzen.
„Mia san mia“ – der Ausspruch des FC Bayern könnte auch für das eigenständige und selbstbewußte Agieren eines anderen Münchner Unternehmens in Sachen Elektromobilität gelten. Gutes Beispiel ist die seriennahe Studie des Kleinwagens i3. Die fällt ganz schön aus dem üblichen Rahmen.
Wobei der Begriff „Rahmen“ nicht ganz korrekt ist, baut der für den Einsatz im urbanen Umfeld ausgelegte Elektroflitzer i3 doch nicht auf einer herkömmlichen selbsttragenden Karosseriestruktur auf. Er besteht vielmehr aus zwei unabhängigen funktionalen Einheiten. Das ist zum einen das sogenannte, überwiegend aus Aluminium gefertigte Drive-Modul. Wie die Bezeichnung schon impliziert, integriert es neben dem Fahrwerk noch Energiespeicher, Antrieb sowie Struktur- und Crashfunktion. Es bildet das stabile Fundament für die andere Einheit, das Life-Modul, das einfach auf die Drive-Zelle aufgesetzt wird. Das Life-Modul ist überwiegend aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt.
BMW i8 Concept: Leicht-sparsam-schnell
„Zum zweiten Mal nach 2009 füllt BMW die komplette neue Halle 11 aus und nutzt den großen Auftritt für die Vorstellung seiner Elektrostrategie. Die beiden Konzeptfahrzeuge i3 und i8 läuten 2013 bei den Münchnern das Zeitalter der Elektromobilität ein und setzen dabei vor allem im Hinblick auf den Karosseriebau neue Maßstäbe. Um das Mehrgewicht durch den elektrischen Antriebsstrang zu kompensieren, ist BMW im großen Stil in die Fertigung von Karosserien aus kohlefaserverstärktem Kunststoff eingestiegen. Der i3 soll als rein elektrisch betriebenes Fahrzeug rund 160 Kilometer pro Akkuladung schaffen, optional gibt es einen kleinen Verbrennungsmotor als Range Extender. Als Plug-in-Hybrid ist der i8 konzipiert, mit dem BMW zugleich in die Klasse der Sportwagen zurückkehren wird. Die Antriebsarbeit teilen sich der modifizierte E-Antrieb aus dem i3 und ein schmaler Dreizylinder-Benziner; dieses Duo soll zusammen mehr als 350 PS entwickeln und den Verbrauch auf 2,7 Liter je 100 Kilometer begrenzen.
Ein wenig Geduld ist leider noch nötig. Der i8 kommt erst in zwei Jahren auf den Markt. Aber die Vorfreude auf den Sportwagen mit dem intelligenten Antriebssystem und der innovativen Leichtbaukarosserie hilft die Zeit zu überbrücken. Und das Warten lohnt sich! Das i8 Concept zeigt bereits seriennahe Details.
Was wohl die Fans des i8 am meisten beeindrucken wird? Das aufregende Design? Bestimmt. Die geschwungene Form und die Flügeltüren machen Eindruck. Oder die technischen Highlights wie beispielsweise die Leichtbau-Carbonkarosse? Sicherlich. Nur 1.480 Kilogramm bringt der Sportler auf die Waage. Seine Beschleunigung von Null auf Tempo 100 in 4,6 Sekunden? Auf jeden Fall. Hier geht ganz offensichtlich die Post ab. Doch diese Eigenschaften werden noch getoppt vom Verbrauch. Unter drei Liter verspricht BMW. Als Durchschnittswert geben die Münchner 2,7 Liter an. Damit trägt der CO2-Ausstoß bei 66 Gramm pro Kilometer – und das bei einem über 350 PS starken Sportwagen.
Audis Urban Concepts kommen im Doppelpack
Audi lädt auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt zu einem Urban Future Summit ein. Dazu zeigte die deutsche Premium-Marke in seiner extra für diesen Messeauftritt gebauten Halle auf dem Freigelände der Ludwig-Erhard-Anlage anhand der Urban Concepts Sportback und Spyder wie sie sich eine saubere neue Mobilität in urbanen Räumen vorstellt.
Umfrage 2011: Deutsche lehnen Elektroautos ab
Unglaublich: Deutsche lehnen Elektroautos ab
Frau Merkel bitte hinhören – Jeder 2. Deutsche lehnt Elektroautos ab
Mönchengladbach, 21.07.2011 | Es ist ein Paukenschlag: Inmitten der politischen Energiedebatte scheinen sich Politik und Wirtschaft nicht für die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger zu interessieren. Mit einer unglaublichen Ignoranz geht die Politik davon aus, dass das Interesse an Elektroautos innerhalb der Bevölkerung Milliarden schwere Subventionen rechtfertigt – Doch Vorsicht: Eine Online Umfrage des Portals www.kfzversichungen.org sorgt für interessante Ergebnisse:
Pressemitteilung: NILS – Volkswagens neuer Hightech-Einsitzer
- NILS – die Weltpremiere
- Volkswagen präsentiert Hightech-Einsitzer: NILS ist ein Pfeil in die urbane Zukunft
- 460 kg leichter Einsitzer mit Elektroantrieb wurde speziell für Pendler konzipiert
- Forschungsprojekt NILS wird vom Bundesverkehrsministerium gefördert
Wolfsburg / Frankfurt, 02. September 2011 – Die Volkswagen AG präsentiert auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt ein Auto für die urbane Welt von morgen: NILS. Das einsitzige Elektrofahrzeug spiegelt eine neue, faszinierende Form der Minimalmobilität wider. Die Studie zeigt mit ihrer progressiv konzipierten Alu-Space-Frame-Karosserie, Flügeltüren und freistehenden Rädern einen hohen Grad an Dynamik, gleitet dabei aber völlig emissionsfrei und geräuschlos in Richtung Zukunft. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Pressemitteilung: Forschungskonsortium startet innovatives Projekt „E-Komfort“ zu thermischer Behaglichkeit in Elektrofahrzeugen
Wolfsburg, 01. September 2011 – Forschungskonsortium startet Projekt unter der Koordination von Volkswagen zur Bewertung innovativer Klimatisierungs- und thermischer Komfortkonzepte in Elektrofahrzeugen. Das auf drei Jahre ausgelegte Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Eine der zentralen Herausforderungen, um eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz von Elektrofahrzeugen zu erreichen, ist ein mit den heutigen Fahrzeugen vergleichbarer Komfort. Dies betrifft insbesondere die Innenraumklimatisierung und Reichweite der Fahrzeuge. Die Projektinitiative hat sich das Ziel gesetzt, neuartige Klimatisierungskonzepte mit speziellem Fokus auf die Energieeffizienz und die Reichweite des Fahrzeugs zu erforschen.
Schwedisches “One Tonne Life”-Projekt mit Volvos C30 Electric
„ONE TONNE LIFE“ BEWEIST: HAUSHALTE KÖNNEN IHRE CO2-EMISSIONEN SIGNIFIKANT SENKEN UND DEN KLIMAWANDEL AUFHALTEN
- Senkung der durch Mobilität verursachten Emissionen um mehr als 90 Prozent
- Reduzierung der im Haushalt erzeugten CO2 Emissionen um die Hälfte
- Senkung des CO2-Fußabrucks der Lebensmittel um 84 Prozent durch Umstieg auf vegetarische Küche
- Hohe CO2-Grundlast der Herstellungsprozesse verhindert „1 Tonne”
Stockholm, Schweden, Dienstag, 15. Juni 2011: „One Tonne Life” hat gezeigt, dass Haushalte ihren CO2-Fußabdruck von rund 7,3 Tonnen pro Person und Jahr auf nachhaltige 2,5 Tonnen senken können – und das ohne jede Einschränkung in Sachen Komfort und bei einem ganz normalen Lebensstil. Das Projekt , das in Zusammenarbeit von A-hus, Vattenfall, Volvo Cars und weiteren Partnern entstanden ist, zeigt Wege auf, die Emissionen sogar auf 1,5 Tonnen pro Person und Jahr und somit auf einen Wert zu reduzieren, der den Klimawandel wirksam aufhalten könnte.
Im Januar 2011 startete die schwedische Familie Lindell das bahnbrechende, sechs Monate andauernde Projekt „One Tonne Life“, um herauszufinden, ob sie ihre CO2-Emissionen auf dieses entscheidende Level reduzieren könnten. Unterstützung erhielten sie dabei vor allem in Form eines klimaeffizienten Hauses, dessen Solarzellen die Energie für ihr Elektroauto lieferten. Die Familie – Vater Nils, Mutter Alicia und die Kinder Hannah und Jonathan – bezogen ihr neues Haus und stellten sich der Herausforderung, jede ihrer alltäglichen Gewohnheiten unter die Lupe zu nehmen, um herauszufinden, wo es Einsparpotenzial oder gar die Möglichkeit gab, ihre CO2-Emissionen auf null zu senken.
Nissan ESFLOW: Der Elektrofunken
Auch Nissan war auf seinem Stand 4150 in Halle 4 sehr mitteilungsfreudig. Der japanische Konzern zeigte viele Neuheiten, darunter den neuen Micra mit einem umweltschonenden DIGS-S Motor. Das Kürzel DIG-S steht hier für die Kombinaiton von Benzin-Direkteinspritzung und Kompressor-Aufladung also Direct Injection Gasoline – Supercharger. Dann hat man den ohnehin geilen 370Z noch geiler gemacht in einer GT Version. Diesen gibt es nur als limitierte Edition. Als ob das nicht genug wäre, hat man auch gleich den GT-R aufgepimpt mit deutlich besserer Leistungsperfomance mit mehr PS, mehr Drehmoment, mehr Power, mehr Beschleunigung aber im Durchschnittsverbrauch mit 3,5 % weniger Emissionen. Natürlich hat Nissan auf seinem großen Stand auch sein gesamtes Produktfolio gezeigt, was uns aber interessierte war der [12] ESFLOW (Flickr it!), ein neues Sportwagen-Konzept mit Zero Emissions.
VW Bulli: Legendääääär!
Einer der größten Stände nicht nur in Halle 5 sondern auf der ganzen Genfer Automobilmesse ist der Stand 5150 von Volkswagen. Das Wolfsburger Unternehmen zeigte auch dieses Jahr wieder die gesamte Palette ihres Fahrzeugangebots. Anders hätte ich es auch nicht erwartet. Der Stand ist dennoch übersichtlich mit viel Platz und Bewegungsfreiheit, die ausgestellten Modelle haben Raum sich zu entfalten und sind nicht dermaßen dichtgedrängt nebeneinander aufgestellt wie dies auf den Ständen anderer Aussteller zuweilen der Fall ist. Natürlich läßt sich Volkswagen den Genfer Messeauftritt einiges kosten, doch hier fühlt man sich als Besucher immer wieder wohl.
Den Presseleuten und späteren Messebesuchern wurde der neue Tiguan in seiner zweiten Generation vorgestellt, außerdem sorgte für sehr viel Aufsehen das neue Golf Cabriolet als Weltpremiere. Die Sportversion des Volks-Golfs R wurde in 4 neuen Variationen präsentiert. “Besonders hochwertig: der Golf R in exklusiven Lackierungen und zweifarbigen Lederkombinationen. Besonders sportlich: der Golf R in eleganter Rennsportoptik mit Carbon-Applikationen.” verspricht Volkswagen seinen zukünftigen Autofahrern. Die zweite Weltpremiere war die Enthüllung und Wiedergeburt eines legendären Fahrzeugs: des neuen [7] Bulli Concept (Flickr it!). Das neue Design des legendären Mikrobuses aus den 50er Jahren ist dermaßen spektakulär gelungen, daß es ein großer Fehler wäre dieses Fahrzeug nicht in Serie gehen zu lassen. …
Seat IBX: Der große Bruder von IBE
Der spanische Automobilhersteller Seat zeigte auf seinem Stand 2251 in Halle 2 die volle Bandbreite ihrer Modellpalette. Der Sharan-Zwilling Alhambra bekam ein neues Blechkleid und man zeigte eine 4WD-Version, also einen Allradler, außerdem sah man über den Ibiza aus dem Kleinwagensegment über den Leon und Altea aus dem Mittelklassesegment bis hin zum Exeo aus dem oberen Mittelklassesegment alles was die spanische VW-Tochter im Angebot hat. Uns interessiert natürlich das [5] IBX Concept Car (Flickr it!), welches eine Symbiose aus SUV und Sportcoupé darstellt und die zukünftige Designausrichtung der Seat-Modelle einläuten wird. …












