Kategorie: roadster
Chevrolet Miray: Bereit zum Abheben
Frankfurt – In Halle 9.0 der diesjährigen IAA erwartete uns Chevrolet mit einem etwas übersichtlicheren aber aufregenden Stand. Als man in die Halle reinkam, fiel einem sofort die überdimensionale Bumblebee-Skulptur mit ausgebreiteten Armen über dem Chevrolet Camaro auf.
Für alle, die mit diesem Bild nichts anfangen können: Bumblebee ist eine fiktionale Gestalt aus Steven Spielbergs Blockbuster Transformers und gehört zu den Autobots, einer Roboterrasse vom Planeten Cybertron, die sich im Kampf gegen die bösen Decepticons befinden und vor ihnen auf die Erde geflohen/abgestürzt sind. Um nicht aufzufallen verwandeln sich die Roboter im Film in verschiedene Automobile und Transportmittel, darunter Bumblebee in Gestalt des alten und neuen Camaro mit gelbschwarzer Bienenlackierung.
Volkswagen buggy up! – Die Evolution eines Spaßmobils
Frankfurt – Volkswagen zeigte den in Serie gehenden up! auf der 64. Internationalen Automobilausstellung nicht nur in einer Version und zwar der Serienversion, sondern gleich in 6 verschiedenen Varianten. Eine davon ist der buggy up! (Flickr it!). Ein Buggy ist mehr als ein Auto, er ist ein automobiles Lebensgefühl. Geboren im Kalifornien der 60er Jahre. Auf Käferbasis. Der spendete den Motor und das Fahrgestell. Den Rest kreierten Buggy-Pioniere, wie der Amerikaner Bruce Meyers, neu. Aus GFK, glasfaserverstärktem Kunststoff. Bis heute sind die Buggies Kult. Grund genug für Volkswagen, nun auf der Basis des neuen up! eine Buggy-Studie des 21. Jahrhunderts zu zeigen: den buggy up!. Nicht aus GFK, sondern aus sicheren Hightech-Leichtbaustählen. Dennoch folgt der ursprüngliche konzeptionelle Ansatz zur Entwicklung des Zweisitzers den historischen Vorbildern aus Kalifornien
Alfa Romeo 4c Concept: Kurz und knackiges Italo-Coupé
Alfa Romeo hat traditionsgemäß keinen großen Stand auf dem Genfer Auto-Salon. So war auch dieses Jahr ihr Auftritt in Halle 6 Stand 6040 unweit des Fiat “Mutterstandes” sehr überschaubar. Dafür ist das Showcar [19] 4c Concept (Flickr it!) ein Eye-Catcher gewesen und wurde umlagert von Presseleuten und Fotografen. Ob es an dem sexy blonden Modell [...]
BMW Vision ConnectedDrive: Sprich mit mir!
Die bayerischen Motorenwerke (Stand 6470 in Halle 6) brachten dieses Jahr auf den Genfer Autosalon ein echtes Showcar mit. In dem neuen Konzept mit dem Namen [20] Vision ConnectedDrive (Flickr it!) vereint BMW die technische Möglichkeit einer echten kommunikativen Symbiose von Mensch und Maschine. Zwar ist das Design weder futuristisch noch kommerziell, auch darf man sich diese Symbiose nicht zu Sci-Fi-mäßig vorstellen wie z.B. eine nervengedankliche Verbindung und Steuerung des Fahrzeugs dessen Erforschung erst in Babysöckchen von Forschern steckt, vielmehr ist die Symbiose auf rein informationeller technischer Ebene zu verstehen. Das Vision ConnectedDrive bietet dem Fahrer teils automatisierte Navigationsmodi, teils manuell bedienbare Funktionen, die das Fahren und Bewegen in einem urbanen Raum wie z.B. einer Großstadt zu einem praktischen Sight-Seeing-Erlebnis macht.
Viele Dinge und Optionen sind noch experimentell, aber die Idee eines mit dem Fahrer und der metropolen Infrasstruktur verbundene Interaktion angepaßt an die dynamischen Verhältnisse eines mobilen Stadtbürgers und die technische Umsetzung davon, werden in großen Teilen die Fahrzeugstruktur der BMW in den nächsten 20 Jahren prägen. Was heute noch Zukunftsmusik ist, wird in naher Zukunft bestimmt nicht nur in einem BMW sondern in einem Großteil der Fahrzeuge serienmässig verbaut sein.
Schauen wir uns aber die Highlights und vor allem erfahren wir mehr von BMWs neuester Vision der vernetzten Fahrkultur.
Peugeot SR1: Der Titelanwärter
Kommen wir aber nun zu dem Aussteller, der meiner Meinung nach eine der besten Designabteilungen weltweit hat. Man mag darüber streiten warum die späteren Serienmodelle von Peugeot nicht mehr diesen glamourösen Glanz haben wie ihre Visionen, so ist es kein Wunder, dass Peugeots Studie RC HYmotion 4 bereits von mir als das Highlight der Pariser Messe 2008 gekürt wurde. Nun kommt der nächste Titelanwärter auf den Thron “Königskonzept der Genfer Messe 2010″. Sehen Sie selbst und bilden Sie sich eine Meinung ob dies nicht das Highlight in Genf werden könnte: der [4a] SR1 (Flickr it!). Sensationell, pur, emotional, sensibel, kontrastreich, ausbalanciert, scharf, Skulptur, präzise, dynamisch, athletisch, rassig, extrem, Hi-Tech sind nur einige wenige Begriffe, die dieses Vehikel beschreiben können.Peugeot hat sich zum 200-jährigen Jubiläum seines Bestehens richtig ins Zeug gelegt und eine hochwertige Presse-Mappe erstellt, die ihresgleichen sucht.
Peugeot Flux: Spacecar auf rumänisch
Mit seiner Studie “Flux” hat Mihai Panaitescu aus Rumänien den vierten Internet-Designwettbewerb von Peugeot gewonnen, an dem Design-Profis und -Amateure aus aller Welt teilnehmen konnten. Der 20-jährige, der im italienischen Turin Design studiert, war zugleich der Jüngste der zehn Finalisten im Alter von 20 bis 35 Jahren. Außerdem wird der Flux auf der IAA 2007 im September als Concept Car im Maßstab 1:1 im Rampenlicht stehen. Speedheads.de
Mihai Panaitescu aus Rumänien hat mit seinem Entwurf “Flux” den vierten Internet-Design- wettbewerb von Peugeot gewonnen. Auf der IAA ist der Flux als Concept-Car zu sehen
Autozeitung.de
Das Gewinner-Auto “Flux” des 4. Peugeot-Designwettbewerbs zeigen die Franzosen auf der IAA als 1:1-Modell. Traditionell wird der Gewinner bereits Anfang des Jahres auf dem Genfer Auto Salon gekürt. Auto-motor-und-sport.de
Let your Demon drive
Dieser Zweisitzer soll in der Marktnische der preiswerten sportlichen Funcars für jedermann eine ernsthafte Konkurrenz werden für Mazdas MX-5 und den GT von Opel. Durch das puristische aber dennoch kräftige Design könnte diese Studie auf Europas Strassen ein richtig begehrter Blickfang werden. Beginnend mit dem üblichen Dodge-Kreuz und dem imprägnanten Widderlogo auf der Haube fliesst die Karosserie an den schräg angebrachten und grimmig dreinblickenden Scheinwerfern in die Seitentüren über.












