Kategorie: batterie
Pressemitteilung: Volkswagen eT! – die Neuerfindung des Zustellwagens
Wolfsburg / Potsdam, November 2011. Seit mehr als 60 Jahren gehören Nutzfahrzeuge von Volkswagen zum Straßenbild dieser Welt. Es sind Helfer im Alltag, die uns Menschen Waren, Dienstleistungen, die Post und mitunter auch Hilfe bringen. Volkswagen perfektionierte das Konzept des Transporters über Jahrzehnte und gehört längst zu den weltweit führenden Herstellern leichter Nutzfahrzeuge. Mit dem vollen Gewicht dieser Kompetenz blickt das Unternehmen nun weit in die Zukunft der kleinen Transportfahrzeuge: Die für die Welt von morgen zuständige Volkswagen Konzernforschung bildete dabei gemeinsam mit der Deutschen Post – einem der größten Abnehmer leichter Nutzfahrzeuge – sowie der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig einen Think Tank in Sachen zukünftiger Transport- und Mobilitätsfragen.
Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung: „Wir haben im Detail die Prozessabläufe und Kundenbedürfnisse analysiert und daraus abgeleitet, wie sich das Segment der Zustell- und Kurierfahrzeuge langfristig weiterentwickeln wird. Dabei haben wir besondere Forschungsschwerpunkte auf das emissionsfreie Fahren und die Platzverhältnisse in den Innenstädten, teilautomatische Fahrfunktionen – die die Arbeitsprozesse sinnvoll unterstützen und vereinfachen – sowie die Integration neuer Kommunikationstechnologien gelegt. On top haben wir uns zudem vorgenommen, ein sehr emotionales Nutzfahrzeug zu entwerfen. Um diese Ziele zu erreichen, haben unsere Teams nicht aus der Vergangenheit in die Zukunft geschaut, sondern das Konzept aus der Zukunft heraus durch eine Weiterentwicklung der heute verfügbaren Technologien umgesetzt. Diese Forschungsarbeiten führten final zu einem
völlig neuen Fahrzeugkonzept für die Zustell- und Logistikbranche: eT!“
Pressemitteilung: Präsentation des Forschungsfahrzeugs eT! in Potsdam
Wolfsburg/Potsdam, 22. November 2011 – Als Zukunftsvision präsentiert das Forschungsfahrzeug eT! das für Elektrofahrzeuge im gewerblichen Bereich momentan maximal machbare Technologie-Niveau und ist extrem auf die zukünftigen Kundenbedürfnisse zugeschnitten: Insbesondere die Möglichkeit, den Wagen teilautomatisch und elektrisch in den Innenstädten bewegen zu können.
„Das Forschungsfahrzeug eT! könnte die Welt der leichten Nutzfahrzeuge revolutionieren: Komplett neu konzipiert, emissionsfrei angetrieben, bis in den letzten Winkel durchdacht und bei Bedarf teilautomatisch fahrend! So vereint eT! konsequent ökonomische und ökologische Aspekte“, so Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung, anlässlichder Weltpremiere in Potsdam. Und weiter: „Die weitreichende Bedeutung dieses Forschungsprojektes unterstreicht die Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.“
Audi A2 Concept: Der zweite Versuch
Frankfurt – Was bei den letzten Automessen in Frankfurt bereits Daimler-Benz und BMW praktiziert haben, nämlich den Bau einer eigenen Halle auf dem Freiplatz namens Agora, hat diesmal auch Audi gemacht. Im gewohnten Audi-Look haben die Neckarsulmer auf der Agora ein kleines Autodrom gebaut.
Daß es da drin wie in einem Taubenschlag oder Bienenstock zugehen wird, war klar abzusehen, denn die Ausstellungsfläche auf einer Ebene mit einer drumrumgebauten Vorführpiste ließ die Besucher wie Pinguine auf dem Stand hin und her watscheln. Solche Aktionen sind zwar schön und gut, aber meiner Meinung nach besucherunfreundlich. Denn um die volle Produktpalette Audis zeigen zu können, bleibt nicht viel Präsentationsraum für die einzelnen Modelle, darunter auch für die Konzeptfahrzeuge wie z.B. den Audi A2 Concept (Flickr it!) oder dem mickrigen Stand des Urban Concepts.
Chevrolet Miray: Bereit zum Abheben
Frankfurt – In Halle 9.0 der diesjährigen IAA erwartete uns Chevrolet mit einem etwas übersichtlicheren aber aufregenden Stand. Als man in die Halle reinkam, fiel einem sofort die überdimensionale Bumblebee-Skulptur mit ausgebreiteten Armen über dem Chevrolet Camaro auf.
Für alle, die mit diesem Bild nichts anfangen können: Bumblebee ist eine fiktionale Gestalt aus Steven Spielbergs Blockbuster Transformers und gehört zu den Autobots, einer Roboterrasse vom Planeten Cybertron, die sich im Kampf gegen die bösen Decepticons befinden und vor ihnen auf die Erde geflohen/abgestürzt sind. Um nicht aufzufallen verwandeln sich die Roboter im Film in verschiedene Automobile und Transportmittel, darunter Bumblebee in Gestalt des alten und neuen Camaro mit gelbschwarzer Bienenlackierung.
Peugeot HX1: Van-Verwandlung
Frankfurt – Nachdem Peugeot auf dem Genfer Auto-Salon seine Studie HR1, einen kompakten Mini-SUV präsentiert hat, setzt der Franzose auf der IAA noch einen drauf und entwickelt eine Studie, die die Segmentlücke zwischen Sportcoupé, Limousine und Van füllen soll.
Metamorphose ….
- Das Concept Car HX1 (Flickr it!) verkörpert die Einheit von Anspruch und Emotion. Peugeot zeigt damit einmal mehr seine Fähigkeit zur Veränderung und ständigen Erneuerung.
- Das Lastenheft dieser zukunftsorientierten Studie sah ein Fahrzeug für bis zu sechs Personen vor, das ein ausdruckstarkes, athletisches und effizienzbetontes Design in Verbindung mit einzigartigem Fahrvergnügen bieten sollte.
- Deshalb eröffnet die Studie HX1 hinsichtlich ihrer Anpassungsfähigkeit neue Dimensionen. Ihre externe Aerodynamik (geschwindigkeitsabhängig ausfahrbare “Flaps”), ihre stromlinienförmige, flache One-Box-Architektur und ihr Hybrid4-Antrieb samt Plug-in-Technologie bringen das zum Ausdruck.
Ford Evos Concept: Evolution des Kinetic-Designs
Frankfurt – „Auch am Ford-Stand in Halle 9 steht eine Studie im Mittelpunkt: Das Coupé-Konzept Evos (Flickr it!) liefert Einblicke i n die Weiterentwicklung des Markendesigns und lädt zu schönsten Spekulationen über künftige Modelle des Herstellers ein. Hinweise auf den nächsten Mondeo lassen sich beim Evos genauso finden wie auf ein mögliches kompaktes Coupé – zumal es eine schöne Tradition ist, dass Studien wie der 4,50 Meter lange Zweitürer keine reine Visionen bleiben, sondern zügig mit Leben und konkreten Serienaussichten gefüllt werden. Auch der Hybridantrieb des Konzeptfahrzeugs dürfte schon bald in einem Serienmodell zu finden sein
Citroen Tubik: Der Bulli-Konter
Frankfurt – „Vorfreude weckt zudem das Concept Car Tubik (Flickr it!)– ein 4,80 Meter langer und über zwei Meter hoher Minibus, der Platz für neun Personen bietet. Dass die Großfamilie ein Auflaufmodell ist, ficht den Hersteller nicht an: Als Zielgruppen haben die Franzosen bunt zusammengewürfelte Patchwork-Familien und Gruppen von Freunden im Visier, die mit dem Tubik in den gemeinsamen Urlaub starten können.“
Mercedes-Benz F125!: Der Jubiläums-Kracher
Frankfurt – Zum 125-jährigen Jubiläum des Autos überraschte der schwäbische Automobilerfinder Mercedes-Benz die Messebesucher durch die Enthüllung einer neuen Zukunftsvision – dem F125! (Flickr it!). Es ist inzwischen Tradition geworden bei Daimler in seiner Festhalle 2 auf der Frankfurter Automobil-Ausstellung ein völlig neues Forschungsfahrzeug zu präsentieren. So geschah dies bereits 2007 mit dem F700. Nun springen die Autolesbauer ins Jahr 2025 und setzen sich hehre Ziele, wenn es darum geht einen völlig emissionsfreien erstklassigen Wagen mit hoher Reichweite zu erfinden.
BMW i3 Concept: Leichter-weiter
„Zum zweiten Mal nach 2009 füllt BMW die komplette neue Halle 11 aus und nutzt den großen Auftritt für die Vorstellung seiner Elektrostrategie. Die beiden Konzeptfahrzeuge i3 und i8 läuten 2013 bei den Münchnern das Zeitalter der Elektromobilität ein und setzen dabei vor allem im Hinblick auf den Karosseriebau neue Maßstäbe. Um das Mehrgewicht durch den elektrischen Antriebsstrang zu kompensieren, ist BMW im großen Stil in die Fertigung von Karosserien aus kohlefaserverstärktem Kunststoff eingestiegen. Der i3 soll als rein elektrisch betriebenes Fahrzeug rund 160 Kilometer pro Akkuladung schaffen, optional gibt es einen kleinen Verbrennungsmotor als Range Extender. Als Plug-in-Hybrid ist der i8 konzipiert, mit dem BMW zugleich in die Klasse der Sportwagen zurückkehren wird. Die Antriebsarbeit teilen sich der modifizierte E-Antrieb aus dem i3 und ein schmaler Dreizylinder-Benziner; dieses Duo soll zusammen mehr als 350 PS entwickeln und den Verbrauch auf 2,7 Liter je 100 Kilometer begrenzen.
„Mia san mia“ – der Ausspruch des FC Bayern könnte auch für das eigenständige und selbstbewußte Agieren eines anderen Münchner Unternehmens in Sachen Elektromobilität gelten. Gutes Beispiel ist die seriennahe Studie des Kleinwagens i3. Die fällt ganz schön aus dem üblichen Rahmen.
Wobei der Begriff „Rahmen“ nicht ganz korrekt ist, baut der für den Einsatz im urbanen Umfeld ausgelegte Elektroflitzer i3 doch nicht auf einer herkömmlichen selbsttragenden Karosseriestruktur auf. Er besteht vielmehr aus zwei unabhängigen funktionalen Einheiten. Das ist zum einen das sogenannte, überwiegend aus Aluminium gefertigte Drive-Modul. Wie die Bezeichnung schon impliziert, integriert es neben dem Fahrwerk noch Energiespeicher, Antrieb sowie Struktur- und Crashfunktion. Es bildet das stabile Fundament für die andere Einheit, das Life-Modul, das einfach auf die Drive-Zelle aufgesetzt wird. Das Life-Modul ist überwiegend aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt.
BMW i8 Concept: Leicht-sparsam-schnell
„Zum zweiten Mal nach 2009 füllt BMW die komplette neue Halle 11 aus und nutzt den großen Auftritt für die Vorstellung seiner Elektrostrategie. Die beiden Konzeptfahrzeuge i3 und i8 läuten 2013 bei den Münchnern das Zeitalter der Elektromobilität ein und setzen dabei vor allem im Hinblick auf den Karosseriebau neue Maßstäbe. Um das Mehrgewicht durch den elektrischen Antriebsstrang zu kompensieren, ist BMW im großen Stil in die Fertigung von Karosserien aus kohlefaserverstärktem Kunststoff eingestiegen. Der i3 soll als rein elektrisch betriebenes Fahrzeug rund 160 Kilometer pro Akkuladung schaffen, optional gibt es einen kleinen Verbrennungsmotor als Range Extender. Als Plug-in-Hybrid ist der i8 konzipiert, mit dem BMW zugleich in die Klasse der Sportwagen zurückkehren wird. Die Antriebsarbeit teilen sich der modifizierte E-Antrieb aus dem i3 und ein schmaler Dreizylinder-Benziner; dieses Duo soll zusammen mehr als 350 PS entwickeln und den Verbrauch auf 2,7 Liter je 100 Kilometer begrenzen.
Ein wenig Geduld ist leider noch nötig. Der i8 kommt erst in zwei Jahren auf den Markt. Aber die Vorfreude auf den Sportwagen mit dem intelligenten Antriebssystem und der innovativen Leichtbaukarosserie hilft die Zeit zu überbrücken. Und das Warten lohnt sich! Das i8 Concept zeigt bereits seriennahe Details.
Was wohl die Fans des i8 am meisten beeindrucken wird? Das aufregende Design? Bestimmt. Die geschwungene Form und die Flügeltüren machen Eindruck. Oder die technischen Highlights wie beispielsweise die Leichtbau-Carbonkarosse? Sicherlich. Nur 1.480 Kilogramm bringt der Sportler auf die Waage. Seine Beschleunigung von Null auf Tempo 100 in 4,6 Sekunden? Auf jeden Fall. Hier geht ganz offensichtlich die Post ab. Doch diese Eigenschaften werden noch getoppt vom Verbrauch. Unter drei Liter verspricht BMW. Als Durchschnittswert geben die Münchner 2,7 Liter an. Damit trägt der CO2-Ausstoß bei 66 Gramm pro Kilometer – und das bei einem über 350 PS starken Sportwagen.












