Tag/Schluesselwort: japan
Nissan ESFLOW: Der Elektrofunken
Auch Nissan war auf seinem Stand 4150 in Halle 4 sehr mitteilungsfreudig. Der japanische Konzern zeigte viele Neuheiten, darunter den neuen Micra mit einem umweltschonenden DIGS-S Motor. Das Kürzel DIG-S steht hier für die Kombinaiton von Benzin-Direkteinspritzung und Kompressor-Aufladung also Direct Injection Gasoline – Supercharger. Dann hat man den ohnehin geilen 370Z noch geiler gemacht in einer GT Version. Diesen gibt es nur als limitierte Edition. Als ob das nicht genug wäre, hat man auch gleich den GT-R aufgepimpt mit deutlich besserer Leistungsperfomance mit mehr PS, mehr Drehmoment, mehr Power, mehr Beschleunigung aber im Durchschnittsverbrauch mit 3,5 % weniger Emissionen. Natürlich hat Nissan auf seinem großen Stand auch sein gesamtes Produktfolio gezeigt, was uns aber interessierte war der [12] ESFLOW (Flickr it!), ein neues Sportwagen-Konzept mit Zero Emissions.
Suzuki Swift S-Concept: Minicar auf Sport getrimmt
Suzuki hat inzwischen den Kizashi als Seirenmodell herausgebracht und sich damit im Mittelklassewagen-Segment ebenfalls positioniert. Das neue Flagschiff von Suzuki hat in der Presse und bei Fahrberichten durchaus positive Preis-Leistungs-Bewertungen bekommen. Ich fand schon damals das Kizashi Concept als eines der besten Konzepte, das ich je gesehen und auf einer Messe fotografieren durfte.
Trotzdem hat Suzuki wohl mit dem Swift bis jetzt mehr erreicht als dies mit dem Kizashi der Fall sein wird. So könnte man den Swift als ihr Flagschiff der Minicars ansehen. Auf der Genfer Messe 2001 sah man deshalb wahrscheinlich auch das [13] Swift S-Concept (Flickr it!). …
Toyota Yaris HSD Concept: Klein aber schon vollhybrid
Obwohl uns in letzter Zeit nur schlechte Nachrichten aus Japan ereilen: Erdbeben, Tsunami und der Super GAU in Fukushima ist es wohl nicht verwunderlich, daß diese Ereignisse nicht nur kuzrfristig sondern auch langfristig wohl auf die japanische Automobilwirtschaft einwirken wird. Toyota hat zwar seine Hauptwerke nicht im Tsunami- und AKW-Unfallgebiet sondern etwa 300 km südwestlich von Tokyo, trotzdem stellte man die gesamte Produktion bis 26. März 2001 ein. Für den europäischen Markt werden mehr als 3/4 der Modellen in Europa hergestellt, so daß hier nur mit kleineren Engpässen zu rechnen wird.
Auf dem Auto-Salon in Genf zeigte Toyota in Halle 4 auf seinem Stand 4111 noch 3 Weltpremieren und 1 Europapremiere. Bei der Europapremiere handelt es sich um den Prototypen des ersten Elektrofahrzeugs auf Basis des iQ mit dem Arbeitstitel EV. Die Weltpremieren bestehen aus dem Prius+, dem ersten serienhergestellten Vollhybrid-7-Sitzer auf Basis des Prius. Dazu kommen das [11a] Yaris HSD Concept (Flickr it!) und die zweite Stufe der Sportwagen-Studie [11b] FT-86 II Concept (Flickr it!). …
FT-86 II Concept: Toyotas Zukunftsportwagen mit Geschichte
Obwohl uns in letzter Zeit nur schlechte Nachrichten aus Japan ereilen: Erdbeben, Tsunami und der Super GAU in Fukushima ist es wohl nicht verwunderlich, daß diese Ereignisse nicht nur kuzrfristig sondern auch langfristig wohl auf die japanische Automobilwirtschaft einwirken wird. Toyota hat zwar seine Hauptwerke nicht im Tsunami- und AKW-Unfallgebiet sondern etwa 300 km südwestlich von Tokyo, trotzdem stellte man die gesamte Produktion bis 26. März 2001 ein. Für den europäischen Markt werden mehr als 3/4 der Modellen in Europa hergestellt, so daß hier nur mit kleineren Engpässen zu rechnen wird.
Auf dem Auto-Salon in Genf zeigte Toyota in Halle 4 auf seinem Stand 4111 noch 3 Weltpremieren und 1 Europapremiere. Bei der Europapremiere handelt es sich um den Prototypen des ersten Elektrofahrzeugs auf Basis des iQ mit dem Arbeitstitel EV. Die Weltpremieren bestehen aus dem Prius+, dem ersten serienhergestellten Vollhybrid-7-Sitzer auf Basis des Prius. Dazu kommen das [11a] Yaris HSD Concept (Flickr it!) und die zweite Stufe der Sportwagen-Studie [11b] FT-86 II Concept (Flickr it!). …
Mitsubishi Concept Global Small: Ein Kleiner für ganz große Weltmärkte
Mitsubishi setzt weiterhin auf “kleinformatige Automobilwerte” und bleibt sich somit treu. “Bauen was man gut kann” lautet hier das Motto und dies präsentierte uns der japanische Konzern mit der Weltpremiere des [1] Concept Global Small (Flickr it!) auf seinem Stand 1223 in Halle 1. Mit diesem Konzept läutete ich meinen diesjähringen Runabout (zu deutsch: Rundgang) des 81. Internationalen Auto-Salons Genf 2011 ein und began somit meine Pressearbeit für das Projekt “Auf der Suche nach dem Auto der Zukunft”.
Das Concept Global Small sagt bereits viel aus. Mitsubishi läutet die nächste evolutionäre Stufe des Colt ein und will mit einem optimierten, verbrauchsarmen Kleinwagen mit Raum für 5 die globalen urbanen Märkte erobern und mit einer Planproduktion von vorerstmal 150.000 Fahrzeugen die wichtigen Automärkte Asien, Europa und Amerika begeistern.
Gut … es ist jetzt nicht gerade ein Konzept nachdem sich jeder Erdenbürger umdrehen wird, aber es wird bestimmt seinem Nischendasein in Europa und Amerika voll gerecht werden und seine Abnehmer finden. Und darauf kommt es ja bekanntlich an: Autos zu bauen, die gekauft und gefahren werden. So let’s go on Mitsubishi for a new Global Village.
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Mazda Minagi: Formvollendet – Teil II
Auf dem Stand 5150 in Halle 5 kam ich an meinem zweiten Pressetag in Berührung mit dem wohl schönsten Konzeptdoppelpack, das die Genfer Messe in diesem Jahr erleben durfte. Zwar zeigte Mazda natürlich viel mehr aber diese beiden Studien bilden fast den Höhepunkt einer Automobilmesse mit vielen Neuheiten, Europa- und Weltpremieren. Eine Europapremiere davon ist der [15b] Minagi (Flickr it!). …
Mazda Shinari: Formvollendet – Teil I
Das japanische Wort shinari beschreibt die geschmeidige Erscheinung großer Kraft, mit der hochfeste Objekte wie Stahl oder Bambus verdreht oder verbogen werden. Das Wort nimmt außerdem Bezug auf die Erscheinung von Menschen oder Tieren, die ihren Körper flexibel verformen, um eine schnelle Bewegung zu generieren. Innerhalb dieser Bewegung entdeckten die Mazda Designer das Potenzial zur Umsetzung von „KODO – Soul of Motion“. Der SHINARI bringt das KODO Designthema auf ebenso anmutige wie lebendige Weise zum Ausdruck.
Der Mazda SHINARI ist das Konzept eines viertürigen und viersitzigen Sport-Coupés. Er vermittelt die kraftvolle Bewegung eines schlanken Tieres mit hochentwickelten Muskeln, dehnbar und doch voller Spannung – und bereit, jede Sekunde loszuspringen. Grundmotiv ist die plötzliche Entladung aufgestauter Energie.
Die Mazda Designer konzentrierten sich auf die akkurate Ausarbeitung aller Exterieur-Elemente, um die organischen Formen des Fahrzeugs im Gleichgewicht zu halten und die Botschaft des SHINARI deutlich zu kommunizieren. Der Flügel in der Frontmaske ist eines der charakteristischsten Merkmale des SHINARI – wie auch die schwebende Leiste, die den Kühlergrill mit den Scheinwerfern verbindet und dreidimensionale Geschwindigkeit symbolisiert. …
Mitsubishi Concept PX-MiEV: Aufbruch in die Zukunft
Am dritten Pressetag begann ich meinen Runabout gegen 10:00 Uhr in Halle 2 und war demnach auch einer der wenigen Presseleute, die sich auf dem Mitsubishi Stand-Nr. 1223 wiederfanden. Mitsubishi hat uns in den letzten Jahren sehr verwöhnt mit Konzepten. Vor allem im Hinblick auf ein Markendesign mit Wiedererkennungswert hat Mitsubishi mit den Studien Prototype-X (Flickr it!), Prototype S (Flickr it!) und dem Concept-cX (Flickr it!) sehr gute Arbeit bis jetzt geleistet. Da ist es kein Wunder, dass auch das letzere Showcar im Serienmodell ASX seinen Marktauftritt vollführen wird. Betrachten wir aber die Elektrofahrzeug-Innovationen von Mitsubishi so muss leider festgehalten werden, dass hier nicht gerade viele Mittel in die Entwicklung flossen. Mit dem i-MiEV (Flickr it!) und dem i-MiEV Sport Air (Flickr it!) hinkt man der Konkurrenz sowohl in technischer wie auch in designerischer Hinsicht leider deutlich hinterher. Dies soll sich nun grundlegend ändern. Mit dem [19] Concept PX-MiEV (Flickr it!) will Mitsubishi ebenfalls einen Hybriden auf die Wege bringen.
Parlez vous francais?
Der Runabout-Report zur 10. Mondial de l’Automobile in Paris vom 4.-19. Oktober 2008
Wie schon oft an anderer Stelle in diesem Blog angekündigt, konnte ich nicht umhinkommen als Autofanatiker die diesjährige 10. Mondial de l’Automobile de Paris zu besuchen. Die zehnte Veranstaltung? Erst? Demnach ist die Pariser Automesse gerade mal 20 Jahre jung? Natürlich ist diese Automesse viel älter. Seit 1898 wird die Pariser Automesse mal im regelmässigen mai im unregelmässigen Turnus abgehalten, aber immer unter dem Namen Salon de l’Auto und immer auf dem Paris Expo Messe-und Hallengelände Porte de Versailles. Erst seit 1988 wird die neue offizielle Benennung zur Mondial de l’Automobile verwendet und deshalb wird in unserem Blog erst ab diesem Zeitpunkt der “Messejahreszähler” gestartet. Die Mission Pariser Automesse beginnt eigentlich schon 6 Monate früher mit der Planung und Buchung der Reise auf expedia.de. Am 14.10.2008 morgens war es dann soweit. Ich flog mit der AF2509 der Air France, einem Airbus 319, vom Stuttgarter Flughafen (STG) zum Pariser Hauptflughafen Charles de Gaulle (CDG).












